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a.zoppoth haustechnik GmbH

Insolvenz

Der AKV EUROPA gibt bekannt, dass über das Vermögen der a.zoppoth haustechnik GmbH in 9634 Gundersheim Nr. 35 ein Insolvenzverfahren beim Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde.

Als Insolvenzverwalter wurde Dr. Gernot Murko, Rechtsanwalt in Klagenfurt, bestellt.

Den schuldnerischen Betrieb vertritt Mag. Gottfried Tazol, Rechtsanwalt in Völkermarkt.

Die Schuldnerin beschäftigt 165 Dienstnehmer.

Die Verbindlichkeiten betragen EUR 10.030.000,00.

Es werden die Fortführung des Betriebes sowie der Abschluss eines Sanierungsplanes angestrebt.

Es sind rund 300 Gläubiger von der Insolvenz betroffen.

Die Schuldnerin wurde erstmalig im Feber 1985 im Firmenbuch des Landesgerichtes Klagenfurt unter oben genannter Adresse eingetragen. Im November 1998 verschmolz die Schuldnerin mit der Zoppoth Beteiligungs-Gesellschaft. Die unternehmerische Tätigkeit besteht jedoch bereits 1958. Damals wurde der Betrieb als „Ein-Mann-Installationsbetrieb“ vom mittlerweile verstorbenen Alois Zoppoth sen. gegründet.

Als Gesellschafter und handelsrechtliche Geschäftsführer fungieren Erna Gratzer und Ing. Franz Zoppoth.

Derzeit erstrecken sich die Geschäftsbereiche der Schuldnerin auf Installationstätigkeiten, aber auch auf Haustechnik, Fassadenbau, Spenglerei sowie Service und Wartung. Im Betrieb sind derzeit 165 Dienstnehmer beschäftigt. Es herrscht derzeit eine sehr gute Auslastung.

Insolvenzursachen

Als Ursachen der Insolvenz gibt die Schuldnerin an, dass sie ab dem Jahr 2013 aufgrund der ungünstigen Auftragslage in Kärnten vermehrt Großaufträge in Wien annehmen musste. Damit waren lange Leistungszeiträume von 2 bis 3 Jahren in Kauf zu nehmen, aber es war dafür auch ein erhöhter Personalaufwand notwendig, der aufwändige Personalkosten nach sich zog. Des Weiteren kam es bei diesen Bauvorhaben im Wiener Raum zu hohen Verlusten aufgrund von Kalkulationsfehlern, nicht verrechenbarer Mehraufwendungen und notwendiger Mängelbehebungen.

Darüber hinaus kam es zu einem wesentlichen Umsatzrückgang aus der Service- und Wartungsabteilung in Kärnten, dies bedingt durch das Ausscheiden des zuständigen Bereichsleiters.

Schließlich waren in den letzten Jahren hohe Forderungsausfälle von zirka EUR 3,3 Mio. zu verkraften.

Vermögen

PASSIVA // EUR 10.030.000,00

Von der Insolvenz sind rund 300 Gläubiger betroffen, die überwiegend auf Bankverbindlichkeiten in der Höhe von EUR 3,6 Mio, Lieferantenverbindlichkeiten von EUR 3,7 Mio. und Forderungen der Dienstnehmer von rund EUR 2,57 Mio. fallen.

Aktiva werden in der Höhe von EUR 3,8 Mio angeführt, sodass die Überschuldung derzeit mit rund EUR 6,2 Mio. anzuführen ist. Im Zerschlagungsfall werden die Aktiva geringer zu bewerten sein.

Prognose

FORTFÜHRUNG // Ja

Die Schuldnerin plant die Fortführung des Betriebes sowie den Abschluss eines Sanierungsplanes.

Sanierungsplanvorschlag

GESAMTQUOTE // 20%, zahlbar in 2 Raten in 2 Jahren

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Klagenfurt
Dr. Beatrix Jernej
STv. Geschäftsstellenleiterin
Tel: 05 04 100 – 9000