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Commerzialbank Mattersburg im Burgenland Aktiengesellschaft

Commerzialbank Mattersburg im Burgenland Aktiengesellschaft – drohende Insolvenz? 

Nähere Infos zu Bankenkonkursen finden Sie hier!

Wie bereits aus Medienberichten bekannt, droht der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland Aktiengesellschaft ein Insolvenzverfahren. Dem bekannten Kreditinstitut musste die Finanzmarktaufsicht in Folge von Unregelmäßigkeiten in der Bilanz die Weiterführung der Geschäfte untersagen. Es wurde Mag. Bernhard Mechtler zum Regierungskommissär bestellt.

Sollte eine außergerichtliche Rettung der Commerzialbank nicht möglich sein, kommt der Finanzmarktaufsicht (FMA) das Insolvenzantragsmonopol zur Beantragung eines Konkurses über das Vermögen eines Kreditinstituts zu.

Sollte ein solcher Antrag von der FMA gestellt werden, ist davon auszugehen, dass das Landesgericht Eisenstadt als zuständiges Gericht das Insolvenzverfahren führen wird. Betroffene Gläubiger können dann ihre Forderung durch den AKV EUROPA zur Anmeldung bringen. Sie können uns bereits jetzt hierzu die Vollmacht erteilen.

Bei einem Bankenkonkurs sind neben den allgemeinen Regeln der Insolvenzordnung auch die besonderen Vorschriften des Bankwesengesetz (BWG) und des Banken Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (BASAG) im Verfahren zu beachten.

In Abweichung vom Grundsatz der „Gläubigergleichbehandlung“ im österreichischen Insolvenzrecht, sieht das BaSAG eine Rangfolge der betroffenen Insolvenzgläubiger vor.

Einlagen von Bankkunden sind durch das Einlagensicherungssystem besonders abgesichert. Es handelt sich um die „Einlagensicherung AUSTRIA GmbH“. Einleger werden in der Regel bis zu einer Sicherungsobergrenze von EUR 100 000,- pro Einleger und Kreditinstitut vom Einlagensicherungssystem entschädigt. Ob ein konkretes Finanzprodukt einlagengesichert ist, muss mit dem Kreditinstitut bzw. dem Einlagensicherungssystem abgeklärt werden.

Durch die Einlagensicherung gedeckte Forderungen werden von der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H kontaktiert und erhalten den Betrag der gedeckten Einlagen erstattet.

Einlagensicherung AUSTRIA GmbH

Wipplingerstraße 34/4/DG4

A-1010 Wien

Telefon: (01) 533 98 03 0

E-Mail: office@einlagensicherung.at

www.einlagensicherung.at

Verwahrte Wertpapiere hingegen sind in der Regel nicht durch das Einlagensicherungssystem geschützt, sondern können im Insolvenzfall ausgefolgt bzw. auf ein anderes Kreditinstitut übertragen werden. Wertpapierdepotinhaber haben sich zur Übertragung eines Depots an den gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter zu wenden.

Bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird das Insolvenzgericht einen Insolvenzverwalter bestellen und es wird die anspruchsvolle Aufgabe des Insolvenzverwalters sein sämtliche Rechtsansprüche zu prüfen.

Kommt es zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, wird der AKV EUROPA als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband die betroffenen Gläubiger zu den verfahrensrelevanten Informationen und hinsichtlich der aushaftenden Passiva informieren und die Forderungen für die betroffenen Gläubiger anmelden.

Wenn Sie mit als Privat- oder Geschäftskunde von diesem Insolvenzverfahren betroffen sind, werden Sie im Insolvenzverfahren einer Quotenausschüttung nur berücksichtigt, wenn Sie Ihre Forderung beim Insolvenzgericht zur Anmeldung bringen.

Um Sie in diesem Insolvenzverfahren zu vertreten, benötigt der AKV EUROPA neben der unterfertigen Vollmacht, auch Unterlagen zur Ihrer Forderungsanmeldung. Sie können sämtliche Unterlagen auch direkt auf unsere Website hochladen. Insbesondere erforderlich sind hierbei Informationen über das betreffende Konto, samt dem anzumeldenden Kontostand. Sollten Sie auch bereits Leistungen der Einlagensichung AUSTRIA GmbH erhalten haben oder die Zusicherung zu so einer Leistung erhalten haben, ersuchen wir Sie ebenfalls diese Unterlagen beizulegen.

Mit dem Auftrag zur Anmeldung Ihrer Forderung bei Gericht übernehmen unsere Juristen für Sie die gesamte Abwicklung des weiteren Insolvenzverfahrens, insbesondere:

// Fristgerechte Anmeldung Ihrer Forderung und Geltendmachung von Sonderrechten (z.B. Aussonderungs-/Absonderungsrechte)

// Wahrnehmung sämtlicher notwendiger Gerichtstermine

// Wahrnehmung außergerichtlicher Termine wie zB Gläubigerausschusssitzungen etc.

// Außergerichtliche Abklärung allfälliger Forderungsbestreitungen

// Laufende Berichterstattung über das Verfahren

// Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit einer vorgeschlagenen Sanierungsplanquote bzw. Überwachung des Verwertungsverfahrens

// Einziehung und Weiterleitung der auf Ihre Forderung entfallenden Quote

Sie können uns bereits jetzt hierzu die Vollmacht erteilen:

Vollmacht

Unsere Konditionen finden Sie hier. Neben den einmaligen Kosten für unsere Vertretungsleistung fällt die Gerichtsgebühr in Höhe von EUR 23,– an.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.  

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380