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Dressmann GmbH

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen der Dressmann GmbH, FN421822b, ein Insolvenzverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet wurde.

Unternehmensdaten

Bei der Antragstellerin handelt es sich um die österreichische Tochtergesellschaft der internationalen Unternehmensgruppe Varner AS, welche in Österreich 27 „Dressman“-Filialen und 4 „Dressmann XL“-Filialen sowie einen Online Shop betreibt.

Bei der Unternehmensgruppe handelt es sich um die bekannte Bekleidungskette für Männer. Es werden 165 Arbeitnehmer in ganz Österreich beschäftigt. Das Frühwarnsystem des AMS wurde bereits eingeleitet.

Das österreichische Unternehmen wurde 2014 gegründet.

Filialen:

– Olympiaplatz 2, 1020 Wien
– Mariahilfer Straße 85-87, 1060 Wien
– Landwehrstraße 6, 1110 Wien
– Simmeringer Hauptstraße 96a, 1110 Wien
– Meidlinger Hauptstraße 23-25, 1120 Wien
– Albert Schweitzer Gasse 6, 1140 Wien
– Gablenzgasse 5-13, 1150 Wien
– Handelskai 94-96, 1200 Wien
– Wagramer Straße 195, 1210 Wien
– Wagramer Straße 94, 1220 Wien
– Breitenfurter Straße 372, 1230 Wien
– SCS Shopping City Süd , 2334 Vösendorf
– Zehnergürtel 12-24, 2700 Wiener Neustadt
– Wiener Straße 96-102, 3500 Krems an der Donau
– Ikeaplatz 4, 4053 Haid
– Pluskaufstraße 7, 4061 Pasching
– Linzer Straße 50, 4840 Vöcklabruck
– Weberzeile 1, 4910 Ried im Innkreis
– Museumstraße 38, 6020 Innsbruck
– Cytastraße 1, 6176 Völs
– Lazarettgürtel 55, 8020 Graz
– Wienerstraße 333, 8051 Graz
– Seiersberg 1-9, 8055 Seiersberg-Pirka
– Hauptplatz 19, 8700 Leoben
– Salzburger Straße 1, 8940 Liezen
– Heuplatz 5, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
– Kärntner Straße 34, 9500 Villach

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz wird auf die Umsatzeinbrüche in Folge der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zurückgeführt.

Die Unternehmensgruppe sowie die gesamte Textilindustrie hat mit den Auswirkungen der Umsatzverluste zu kämpfen. Nach eigenen Angaben haben die besonders weitreichenden behördlichen Maßnahmen in Österreich mit den damit einhergehenden Geschäftsschließungen zu der nunmehrigen Situation geführt.

Anträge auf Kurzarbeit wurden zwar vom Unternehmen als Rettungsmaßnahmen gestellt und sind diese bereits zum Großteil bewilligt, jedoch kam es noch zu keiner Auszahlung, sodass diese Maßnahmen zur Abwendung der nunmehrigen Zahlungsunfähigkeit nicht genügt haben.

Hinzu kommt nach eigenen Angaben der Antragstellerin, dass das Konsumverhalten der Kunden aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosenrate zurückgegangen ist.

Gemäß vorgelegter Unterlagen sind von diesem Insolvenzverfahren Gläubiger mit Gesamtforderungen von EUR 14,2 Mio. betroffen.

Weitere Vorgangsweise

Es wurde kein Antrag auf Sanierung eingebracht. Eine Unternehmensfortführung wird nicht angestrebt. Das Unternehmen soll liquidiert werden.

Verfahrensdaten

Eröffnung:                                               18.05.2020
Anmeldefrist:                                          08.07.2020
Insolvenzverwalter:                               Dr. Katharina Widhalm-Budak
Berichts- und Prüfungstagsatzung:    22.07.2020

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380