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Kremsmüller Industrieservice KG

Insolvenz

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass die Kremsmüller Industrieservice KG, FN 227165t ein Sanierungsverfahren beim Landesgericht Wels beantragt hat.

Insolvenzursachen

Das Familienunternehmen ist als interner Personaldienstleister der Kremsmüller-Unternehmensgruppe tätig. Rund 95 % der Betriebsleistung wird durch die Überlassung eigener Arbeitskräfte an die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG erzielt. Über diese Schwestergesellschaft, die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG, wurde am 15.06.2020 ein Insolvenzverfahren eröffnet und sind Überlassungsentgelte von ca. EUR 9,5 Mio. offen. Als untergeordnete Insolvenzursache werden corona-bedingte Verschiebungen von Aufträgen in der Unternehmensgruppe angeführt.

Vermögenslage

Die Passiva werden mit ca. EUR 12,8 Mio. angegeben. Auf der Aktivseite wird auf freies Vermögen zu Zerschlagungswerten von EUR 2,87 Mio. hingewiesen.

Neben den aktuell beschäftigten 528 Dienstnehmern sind weitere 20 Gläubiger betroffen.

Weitere Vorgangsweise / Sanierungsplanvorschlag

Eine Fortführung des Unternehmens ist beabsichtigt und soll dies zu keiner Erhöhung des Ausfalls für die Gläubiger führen.

Angeboten wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 %, zahlbar in zwei gleichen Teilquoten zu je 10 %. Die erste Teilquote ist binnen 8 Wochen und die zweite Teilquote binnen 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplanes fällig.

Die Angemessenheitsprüfung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden können.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Linz
Tel: 05 04 100 – 4000