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Lierzer Fenster Türen GmbH

Insolvenzsache

Die Firma Lierzer Fenster Türen GmbH mit dem Sitz in 8143 Dobl, Gewerbepark 1 hat ihre Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eingestanden und beim Landesgericht für ZRS Graz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

Ein vorliegender Sanierungsplan sieht derzeit nachstehendes Anbot vor:

Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 %, und zwar eine Barquote von 5 % und der Rest innerhalb von 2 Jahren.

 

Unternehmensdaten

Die Lierzer Fenster Türen GmbH wurde im Jahr 2004 gegründet und das voll eingezahlte Stammkapital in der Höhe von EUR 35.000,00 wird zur Gänze von der GCL Immobilienverwaltungs-und Beteiligungs GmbH gehalten.

Seit 03.01.2014 übt Rene Decker, geb. 16.02.1973 die handelsrechtliche Geschäftsführung mit selbstständiger Vertretungsbefugnis aus. Der Prokurist Diplom-Ingenieur (FH) Felix Lierzer, geb. 30.07.1988 verfügt ebenfalls seit 03.01.2014 über eine selbstständige Vertretungsbefugnis.

Unternehmensgegenstand ist die Herstellung und Lieferung von Portalen, Glasfassaden, Brandschutzelementen sowie Fenster und Türen sowie Sonnenschutz.

Im schuldnerischen Unternehmen waren zuletzt 24 Dienstnehmer und 2 Leiharbeiter beschäftigt.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Hinsichtlich der Insolvenzursachen führt man aus, dass man bis zum Jahr 2015 noch positive Jahresergebnisse erzielt hat. Im Jahr 2016 wurde ein Verlust erzielt, während im Jahr 2017 wiederum ein Gewinn erwirtschaftet werden konnte. Ein massiver Verlust wurde im Jahr 2018 eingefahren. Diesbezüglich führt man im Insolvenzantrag aus, dass der Preisdruck durch Mitbewerber, insbesondere aus dem Ausland massiv zugenommen habe. Zudem sei es immer wieder zu Zahlungsausfällen gekommen und zuletzt dürfte man auch einen seit dem Jahr 2010 anhängig gewesenen Prozess nicht erfolgreich abgeschlossen haben, nachdem sich Zahlungsverpflichtungen aus diesem Verfahren ergeben.

Während die Novemberlöhne und das Weihnachtsgeld noch bezahlt wurden, sind bei den Dienstnehmern jedoch die Dezember- und Jännerlöhne offen

Die Verbindlichkeiten sollen ca. EUR 650.000,00 betragen und einem vorliegenden Vermögensstatus lassen sich nachstehende Kennzahlen entnehmen:

Passiva:                 EUR                                    652.496,63

Aktiva:                   EUR                                    297.500,54

Überschuldung:   EUR                                    354.996,09

Weitere Vorgangsweise

Das Unternehmen soll im Rahmen des Insolvenzverfahrens weitergeführt werden, jedoch dürften Teilbetriebsschließungen unumgänglich sein.

Das Unternehmen weist daraufhin, dass man derzeit über Aufträge mit einem Volumen von ca. EUR 700.000,00 verfüge und die Auftraggeber zu Vorauszahlungen bereit wären, um eine Fortführung des Unternehmens im Insolvenzverfahren zu ermöglichen.

Ein konkreter Sanierungsplan wird in weiterer Folge erst auszuhandeln sein.

 

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA

Alpenländischer Kreditorenverband

 

Geschäftsstelle Graz

Tel: 05 04 100 – 8000

Mag. Franz Blantz

Tel: 05 04 100-8180

Mobil: 0664/84 59 207