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Nino Gross

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen von Nino Gross, Inhaber des Handeslunternehmens „BrownTown“ und (ehemaliger?) Basketball-Kapitän der „Panaceo Raiders“, in Villach, Gerbergasse 1, ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde.

Forderungsanmeldungen können bis 14.09.2020 ab sofort über den AKV unter klagenfurt@akveuropa.at  angemeldet werden.

Die Verbindlichkeiten betragen rund EUR 230.800,00.

Rund 41 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen. Dienstnehmer sind keine mehr beschäftigt.

Der Schuldner beabsichtigt den Betrieb zu schließen. Nach Verwertung der Aktiva ist bei möglicher Finanzierung ein Abschluss eines Sanierungsplanes beabsichtigt.

Der Schuldner betreibt seit Mai 2017 in Form einer Einzelfirma ein Textilgeschäft im Bereich Freizeitmode. Der ursprüngliche Standort war in den Klagenfurter City Arkaden, danach wechselte er nach Villach.

Derzeit sind im Betrieb keine Mitarbeiter beschäftigt.

Insolvenzursachen

Als Ursachen der Insolvenz wird angeführt, dass erste finanzielle Probleme durch Malversationen durch einen bereits strafrechtlich verurteilten Bankmitarbeiter aufgekommen sind. Dieser Bankmitarbeiter hat rechtsmissbräuchlich vorgegeben, Lieferanten des Schuldners bezahlt zu haben. Tatsächlich hat er diese Banküberweisungen nie vorgenommen, sodass in weiterer Folge die Lieferanten keine Ware mehr ausfolgten oder verspätet lieferten. Daher kam es zu ersten  Umsatzeinbrüchen.

Schließlich wechselte der Schuldner aufgrund der hohen Miete von den Klagenfurter City Arkaden nach Villach. Am Standort Hauptplatz 7 in Villach hatte er nach Mieterinvestitionen eine behördliche Veranlassung zur Schließung aus feuerpolizeilichen  Gründen erhalten. Da entstand dem Schuldner ein weiterer massiver Schaden.

Zuletzt war der Schuldner in der Gerbergasse 1 in Villach situiert und musste dort zusätzliche Umsatzeinbrüche durch die Covid-19- Maßnahmen, nämlich die Geschäftsschließung von 15.03. bis 15.04.2020, hinnehmen.

Vermögen

PASSIVA // EUR  230.800,00

Von der Insolvenz sind rund 41 Gläubiger betroffen.

Aktiva sind im Ausmaß von EUR 23.500,00 gegeben, sodass die Überschuldung mit EUR 207.300,00 zu beziffern ist.

Prognose

FORTFÜHRUNG //  ja

Der Schuldner strebt nicht den Fortbetrieb an. Er beabsichtigt den Abverkauf der Restware und in der Folge den durch den Verkauf erzielten Erlös zur Finanzierung des Sanierungsplanes heranziehen.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
MMag. Dr. Beatrix Jernej
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Klagenfurt
Tel: 05 04 100 – 9000