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ANTERO GmbH

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen der ANTERO GmbH in 9020 Klagenfurt, August-Jaksch-Straße 2/4 und dem Produktionsstandort in 9586 Fürnitz, Kärntnerstraße 48 ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde. Es handelt sich hierbei um ein Konkursverfahren.

Die Verbindlichkeiten betragen rund EUR 2.274.000,00.

Von der Insolvenz sind rund 70 Gläubiger und noch 3 Dienstnehmer betroffen.

Die Schuldnerin strebt laut Antrag die Fortführung des Betriebes an. Ob ein Sanierungsplan beabsichtigt und erfüllbar ist, steht derzeit noch nicht fest.

Die GmbH wurde im Jahr 2009 gegründet und befasst sich seither mit der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Ski und Snowboards sowie mit dem Handel von Sportartikeln.

Die Firmenadresse befindet sich in der August-Jakschstraße 2/4 in 9020 Klagenfurt.

Der Produktionsstandort befindet sich in der Kärntnerstraße 48 in 9586 Fürnitz.

Als Geschäftsführer fungiert Herr Ing. Michael Kollmann. Allein-Gesellschafterin ist mit 100 % die APRICUM GmbH.

Im Betrieb sind neben dem Geschäftsführer noch drei Mitarbeiter beschäftigt.

Insolvenzursachen

Als Gründe der Insolvenz wird im Antrag angeführt, dass die Schuldnerin ab dem Jahr 2021 den Versuch unternommen hat, in den ehemaligen Räumlichkeiten der Snowboardfabrik der Firma „Elan“ in Fürnitz eine „neue“ Ski- und Snowboardproduktion für Produkte der Premiumklasse aufzubauen. Geplant war insbesondere eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Größen der Sportindustrie und des Getränkehandels.

Die Pandemie und deren Folgen haben in den Jahren 2021, 2022 und 2023 dazu geführt, dass die prognostizierten Absatzzahlen im Handel nicht annähernd erreicht werden konnten. Demgemäß haben die Kunden der Schuldnerin weit weniger Stückzahlen „abgerufen“ als ursprünglich im „forecast“ vorgesehen war.

Die Schuldnerin hatte deren Produktion auf deutlich höhere Produktionszahlen ausgerichtet und aus diesem Grunde auch erheblich Ressourcen vorhalten müssen.

Die mangelnde Auslastung der aufgebauten Produktion in Verbindung mit hohen Investitionskosten und den hohen Kosten, die zur Erhaltung der Produktionskapazitäten vorgehalten wurden, hat letztendlich zu den nunmehrigen Liquiditätsproblemen und zur Überschuldung geführt.

Vermögen

PASSIVA // EUR  2.274.000,00

Von der Insolvenz sind rund 70 Gläubiger betroffen.

Die Aktiva sind im Antrag der Schuldnerin sehr detailliert angeführt und müssen im Zuge des Verfahrens noch überprüft werden.

Die Schuldnerin strebt laut Antrag die Fortführung des Betriebes an. Ob ein Sanierungsplan beabsichtigt und erfüllbar ist, steht derzeit noch nicht fest.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
MMag. Dr. Beatrix Jernej
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Klagenfurt
Tel: 05 04 100 – 9000