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Reiterhaus Gastronomiebetriebsges.m.b.H.

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen der Reiterhaus Gastronomiebetriebsges. m. b. H. (FN31219k) am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet wurde.

Unternehmensdaten

Bei der Insolvenzschuldnerin handelt es sich um die Betreibergesellschaft des Gastronomielokals „Gösser Bierinsel“ in der Freudenau, hinter dem Lusthaus. Das Lokal ist auf österreichische Küche spezialisiert und bietet Sitzplätze für 120 Gäste im Innenbereich und 200 im Gastgarten.

In dem Unternehmen waren bei Insolvenzeröffnung 9 Dienstnehmer beschäftigt, deren Gehälter und Löhne bis inkl. Juni 2022 bezahlt sein sollen.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz wird nach eigenen Angaben der Insolvenzschuldnerin auf Umsatzeinbußen der letzten Jahre zurückgeführt. Im Jahr 2018 – sohin vor Ausbruch der die Gastronomiebranche belastende COVID-19 Pandemie – wurden wesentliche Umbauinvestitionen in den Betrieb gesteckt, wodurch der Betrieb einige Zeit geschlossen geblieben ist. In weiterer Folge kam es zum Ausbruch der Pandemie und den damit einhergehenden behördlichen Schließungen von Gastronomielokalen. In Folge dieser Perioden der Betriebsschließung konnten keine ausreichenden Umsätze erzielt werden, um die Kosten für die Investitionen erwirtschaften zu können.

Gemäß vorgelegten Unterlagen sind von diesem Insolvenzverfahren 15 Gläubiger mit Gesamtforderungen von EUR 480.000,00 betroffen.

Weitere Vorgangsweise

Eine Unternehmensfortführung wird angestrebt. Es sollen bereits einige Restrukturierungsmaßnahmen gesetzt worden sein, die eine gewinnbringende Unternehmensführung ermöglichen.

Es wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.

Das schuldnerische Unternehmen soll im Wege eines Sanierungsplans entschuldet werden.

SANIERUNGSPLANVORSCHLAG

Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderungen eine 20%ige Quote, zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans.

Dabei handelt es sich hinsichtlich der Quotenhöhe um das gesetzlich vorgesehene Mindestangebot.

Der AKV Europa bietet Gläubigern an, diese bestmöglich zu vertreten, Ihre Forderung beim Insolvenzgericht anzumelden sowie Ihnen über den Fortgang zu berichten.

Verfahrensdaten

Eröffnung:                                 13.07.2022
Anmeldefrist:                            31.08.2022
Insolvenzverwalter:                 Dr. Georg Kahlig, Rechtsanwalt in 1070 Wien
Prüfungstagsatzung:               14.09.2022
Sanierungsplantagsatzung:   14.09.2022

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380