Graz, 07.12.2017/DI
26 S 97/17k Insolvenz Ewald Pulko geb.: 30.11.1959

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Herr Pulko kann seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom  Landesgericht für ZRS Graz Abt. 26 wurde ein Schuldenregulierungsverfahren eröffnet. Da Sie auf der Gläubigerliste aufscheinen, übermittelt Ihnen der AKV EUROPA als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband einen Informationsbericht.

Mit dem Auftrag zur Anmeldung Ihrer Forderung bei Gericht übernehmen unsere Juristen für Sie die gesamte Abwicklung des weiteren Insolvenzverfahrens, insbesondere: 

// Wahrnehmung sämtlicher notwendiger Gerichtstermine
// Wahrnehmung außergerichtlicher Termine wie zB Gläubigerausschusssitzungen etc.
// Außergerichtliche Abklärung allfälliger Forderungsbestreitungen
// Laufende Berichterstattung über das Verfahren
// Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit der vorgeschlagenen
Zahlungsplanquote
// Einziehung und Weiterleitung der auf Ihre Forderung entfallenden Quote 
Unsere Konditionen finden Sie auf www.akv.at und in der Beilage. Für Fragen betreffend einer Forderungsanmeldung kontaktieren Sie bitte Ursula Praprotnik  unter 05 04 100 1400.

 
Mit freundlichen Grüßen

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband


Gudrun Ditinger
Geschäftsstelle Graz
 
// AKV INSOLVENZINFORMATION  


VERFAHRENSDATEN
 
GESCHÄFTSZAHL // 26 S 97/17k
GERICHT // Landesgericht für ZRS Graz Abt. 26
VERFAHRENSERÖFFNUNG // 07.12.2017
ANTRAG // Gläubigerantrag
EIGENVERWALTUNG // Nein
VERWALTER // Dr. Wolfgang Klobassa, Rechtsanwalt
Kirchengasse 5, 8570 VOITSBERG
ANMELDEFRIST // 22.01.2018
BERICHTSTAGSATZUNG // 05.02.2018, 11:10 Uhr
PRÜFUNGSTAGSATZUNG // 05.02.2018, 11:10 Uhr
GLÄUBIGERVERSAMMLUNG // 05.02.2018, 11:10 Uhr


DATEN DES SCHULDNERS
 
NAME // Ewald Pulko; Kafeehaus-Inhaber
GEBURTSDATUM // 30.11.1959
BETRIEBSADRESSE // Piberstraße 1, 8572 BÄRNBACH

 
 
// WEITERES VORGEHEN  

Um für Sie einschreiten zu können, benötigen wir folgende Unterlagen:

VOLLMACHT
firmenmäßig gefertigt (das Formular finden Sie beiliegend)

FORDERUNGSNACHWEIS
Genaue Angabe der anzumeldenden Forderungshöhe (in EURO)
Belege, die die Höhe Ihrer Forderung ausweisen wie zB RECHNUNGEN, OFFENE POSTEN-LISTEN

BANKVERBINDUNG
bitte IBAN, Internationale Bank Account Number, sowie BIC direkt auf der Vollmacht vermerken

UID-NUMMER
bitte direkt auf der Vollmacht vermerken

EIGENTUMSVORBEHALT?
Wir benötigen:
- Schriftlichen Auftrag zur Geltendmachung
- Rechtsgültige Vereinbarung des Eigentumsvorbehalts (Vermerk auf der Rechnung reicht nicht)
- Welche Waren wurden unter Eigentumsvorbehalt geliefert

KONTAKTINFO
Die gegenständliche Insolvenz wird von der Geschäftsstelle Graz betreut.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an:
AKV EUROPA
Pestalozzistraße 1/2
8011 Graz

oder einfach per Fax an:
05 04 100 8220

oder per Mail an:
graz@akveuropa.at

Sobald Ihre Unterlagen bei uns eingelangt sind, wird der AKV EUROPA für Sie tätig.

BEILAGEN //
Vollmacht
Tarifblatt
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ABC DER PRIVATINSOLVENZ 



 
ABSCHÖPFUNGSVERFAHREN //

Hat der Schuldner kein Einkommen, kann er direkt die Einleitung des Abschöpfungsverfahrens beantragen. Hinsichtlich der Einleitung dieses Verfahrens gibt es keine Abstimmung. Es ist dann vom Gericht einzuleiten, wenn keine Hindernisse (z.B. Schuldner übt keine angemessene Erwerbstätigkeit während des Insolvenzverfahrens aus) von Gläubigerseite vorgebracht werden. Aufgrund der Privatkonkursnovelle (IRÄG 2017), die mit 01.11.2017 in Kraft getreten ist und zum Teil Rückwirkungen auf alte Verfahren enthält, verkürzt sich der Abschöpfungszeitraum von 7 auf 5 Jahre. (Gesetzesquelle §§ 199 IO ff.)


SANIERUNGSPLAN //

Hier findet keine Vermögensverwertung statt. Insolvenzgläubiger erhalten eine Mindestquote von 20 %, zahlbar binnen einer Frist von längstens 5 Jahren. Die Gläubiger müssen über den Vorschlag abstimmen. (Gesetzesquelle: §§ 140 IO ff.)


ZAHLUNGSPLAN //  

Dieser ist vergleichbar einem Sanierungsplan, es gibt jedoch keine Mindestquote. Der Schuldner muss eine Quote anbieten, die seiner Einkommenslage in den folgenden 5 Jahren entspricht. Hat der Schuldner kein Einkommen, muss er keinen Zahlungsplan anbieten. Die Zahlungsfrist darf 7 Jahre nicht überschreiten. Die Gläubiger müssen ebenfalls über den eingebrachten Vorschlag abstimmen. (Gesetzesquelle: §§ 193 IO ff.)

 
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