- Twitter – AKV EUROPATwitter – AKV EUROPA Insolvenzticker
- LinkedIn – AKV EUROPALinkedIn – AKV EUROPA
- Youtube – AKV EUROPAYoutube – AKV EUROPA
AKV-Mitgliedschaft
Ihre Vorteile durch die Mitgliedschaft:
- AKV-Schutzpaket
- AKV-ONLINE Service rund um die Uhr
- einfache Beauftragung
- günstige Tarife
Christian Wukonigg GmbH – „Café Engländer“
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass über das Vermögen der Christian Wukonigg GmbH (FN 467408s) beim Handelsgericht Wien ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens eingebracht wurde. Das Verfahren wurde noch nicht eröffnet.
Unternehmensdaten
Die Christian Wukonigg GmbH hat ihren Sitz in Wien und betreibt seit 2002 das „Café Engländer“ in der Wiener Innenstadt.
Die Erstprotokollierung im Firmenbuch erfolgte am 03.03.2017. Die Stammeinlage in Höhe von EUR 35.000 wurde zur Hälfte einbezahlt.
Mit Beschluss des Handelsgerichtes Wien vom 22.07.2026 wurde Eva-Maria Wukonigg-Fletzberger zur Notgeschäftsführerin bestellt, nachdem der bisherige Geschäftsführer und Mitgesellschafter Christian Wukonigg am 07.07.2026 verstorben ist.
Diese war zuvor nicht vollumfänglich in den Unternehmensbetrieb eingebunden, weshalb sie sich einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verschaffen musste. Ergebnis ist der nunmehrige Antrag auf Sanierung.
Die Antragstellerin beschäftigt zum Zeitpunkt der Antragstellung 30 Dienstnehmer. Löhne und Gehälter sind teilweise seit Juni 2026 offen.
Insolvenzursachen / Vermögenswerte
Die Ursache für die nunmehrige Zahlungsunfähigkeit wird zum einen auf die Finanzierung anderer Unternehmungen, welche nicht den erhofften Erfolg erzielten, sowie auf einen Vermögensabfluss in die Sphäre des ehemaligen Geschäftsführers zurückgeführt.
Die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Verfahrens erst durch die Insolvenzverwaltung überprüft werden. Laut eigenen Angaben bestehen die Vermögenswerte der Schuldnerin hauptsächlich aus der typischen Ausstattung eines Cafés. Es befinden sich keine Liegenschaften im Eigentum der Antragstellerin.
Jedoch kann erst nach Vorliegen einer Inventarisierung sowie der Schätzung eines von der Insolvenzverwaltung noch zu bestellenden Gutachters der genaue Wert des im schuldnerischen Unternehmen befindlichen Anlage- und Umlaufvermögens bekanntgegeben werden. Auch sind etwaige offene Forderungen noch auf deren Werthaltigkeit sowie Einbringlichkeit hin zu überprüfen.
Gemäß den vorliegenden Unterlagen sind derzeit 47 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund EUR 1,1 Mio. betroffen.
Weitere Vorgangsweise
Die Antragstellerin beabsichtigt die Fortführung ihres Unternehmens und strebt in weiterer Folge eine Entschuldung im Rahmen eines Sanierungsplans an.
Ein Antrag auf Annahme eines Sanierungsplans liegt dem Antrag auf Insolvenzeröffnung bereits bei.
Hierfür wird den Gläubigern zur vollständigen Befriedigung ihrer Forderungen derzeit eine 20%ige Quote geboten, zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans.
Die Realisierbarkeit des Sanierungsplans wird vom Alpenländischen Kreditorenverband nunmehr eingehend geprüft. Auch ist der Frage nachzugehen, ob, bzw. in welcher Form dieser Sanierungsplanvorschlag, welcher lediglich den gesetzlichen Mindesterfordernissen entspricht, verbessert werden kann.
Forderungsanmeldungen können bereits ab sofort über den AKV durchgeführt werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380

