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Demolit – Abbruch GmbH
Die Demolit – Abbruch GmbH meldet ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung an.
24 Dienstnehmer uns 76 Gläubiger sind betroffen.
Die Passiva belaufen sich auf rund EUR 3.265.000,00 (ein Teil hievon eigenkapitalersetzend)
Fortführung und Sanierung ist geplant.
Den Gläubigern wird eine Quote von 30 % angeboten.
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass die Demolit – Abbruch GmbH mit Sitz in 8081 Heiligenkreuz am Waasen, Rosental 33 beim Landesgericht für ZRS Graz einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung eingebracht hat. Dem Antrag wurde Folge gegeben und ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet.
Zur Insolvenzverwalterin wurde die Kanzlei KWP Insolvenzabwicklungs GmbH, v.d. Frau Mag. Laura Wuntschek-Hörtler, Kaiserfeldgasse 7, 8010 Graz bestellt.
Unternehmensdaten
Die in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführte Schuldnerin wurde im Dezember 2015 gegründet.
Gesellschafter sind Anton Grübler und Brigitte Horvath. Als Geschäftsführer fungiert Anton Grübler.
Unternehmensgegenstand ist der Abbruch von Gebäuden und Gebäudeteilen sowie damit zusammenhängende Recyclingarbeiten. Man verfügt insbesondere über Expertise im Bereich der unterschiedlichsten Abbrucharbeiten (Ziegelmauerwerk, Stahlbetonteile und dgl.) und Abbruchgebiete (große Industrieflächen und dgl.). Zusätzlich bietet man den Abtransport samt Entsorgung der Baurestmassen an.
Im Unternehmen sind gegenwärtig 24 Dienstnehmer beschäftigt.
Insolvenzursachen / Vermögenslage
Die Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang werden in massiven Verlusten aus den Jahren 2019 und 2020 gesehen. Es ist zu Vertragsrückgängen von Auftraggebern gekommen, da Arbeiten nicht termin- und fachgerecht ausgeführt wurden. Das Unternehmen hat hierauf mit personellen Maßnahmen reagiert. Obgleich in den Folgejahren bis 2024 durchwegs Jahresüberschüsse erzielt werden konnten, war es nicht möglich die nunmehr eingetretene Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Hinzu kommt, dass zwei zugesagte Großprojekte endgültig nicht zustande gekommen sind.
Die Passiva (zu Buchwerten) werden mit rund EUR 3.265.000,00 angegeben, wobei ein wesentlicher Teil auf Lieferantenverbindlichkeiten entfällt. Zudem entfällt ein Teil auf Verbindlichkeiten die als eigenkapitalersetzend anzusehen sein werden.
Die Aktiva (zu Buchwerten) werden mit EUR 1.067.000,00 beziffert.
Weitere Vorgangsweise
Es ist eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens geplant, wobei Reorganisationsmaßnahmen bereits weit fortgeschritten sein sollen. Insbesondere seien in den letzten Wochen Anpassungen im Bereich der Dienstnehmer vorgenommen worden. Zudem seien Investorengespräche im Gange.
Den Gläubigern wird gegenwärtig eine den gesetzlichen Mindesterfordernissen entsprechende Sanierungsplanquote von 30 % angeboten
Verfahrensdaten
Eröffnung: 19.02.2026
Anmeldefrist: 02.04.2026
Gläubigerversammlung: 26.02.2026, 09.40 Uhr
Berichts- und Prüfungstagsatzung: 16.04.2026, 09.15 Uhr
Sanierungsplantagsatzung: 07.05.2026, 10.45 Uhr
Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Graz
Tel: 05 04 100 – 8000
Mag. Wolfgang Schukle
Tel: 05 04 100-8000

