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Fürgast Betriebsgastronomie GmbH

Die Fürgast Betriebsgastronomie GmbH hat beim Landesgericht für ZRS Graz einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragt.

Laut Antrag sind rund 100 Gläubiger und 47 Dienstnehmer betroffen.

Die Passiva betragen rund EUR 11.401.000,00.

Die Fortführung und Sanierung des Unternehmens ist beabsichtigt.

Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von insgesamt 20 %, zahlbar binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans angeboten.

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass die Fürgast Betriebsgastronomie GmbH einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht für ZRS Graz gestellt hat. Mit der zeitnahen Eröffnung ist zu rechnen.

Unternehmensdaten

Bei dem schuldnerischen Unternehmen handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in 8055 Seiersberg-Pirka. Alleinige Gesellschafterin ist die El Manchi Holding GmbH, Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Hamdi El Manchi.

Das Unternehmen ist in folgenden Geschäftsbereichen tätig:

  • Restaurant
  • Hotel mit Seminarräumlichkeiten
  • Kantinenbelieferung
  • Automatenbestückung

Im Wirtschaftspark Grambach (8074 Grambach, Teslastraße 2, Hauptstraße 20) wird ein 4 Sterne Hotel samt Restaurant betrieben. Das Hotel umfasst 52 Zimmer und ebenso Seminarräumlichkeiten. Automaten werden an verschiedenen Standorten betrieben. Der Verwaltungssitz ist in 8055 Seiersberg-Pirka.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 46 Dienstnehmer.

Insolvenzursachen/Vermögenswerte

Zu den Insolvenzursachen wird festgehalten, dass mit dem Bau des Hotels in Grambach im Jahr 2021 begonnen wurde, wobei die Baufertigstellung im Dezember 2022 erfolgte. Es sei in diesem Zusammenhang zu einer unvorhergesehenen Steigerung der Baukosten und zu einem umgeplanten Anstieg der Fremdfinanzierungskosten gekommen. Zudem seien nach der Hoteleröffnung im Nahefeld verstärkt Infrastrukturprojekte durchgeführt worden, was zu Straßensperren und damit zusammenhängend zu massiven Umsatzrückgängen geführt hat. Ferner seien kalkulierte Förderungen ausgeblieben.

Die Zahlungsschwierigkeiten seien letztlich auf die Finanzierungsaufwendungen und den Umsatzrückgang zurückzuführen. Ferner verweist man auf gestiegene Personalkosten und Schäden aus Diebstahl und einem Einbruch.

Die Verbindlichkeiten werden mit EUR 11.401.000,00 (zu Liquidationswerten) beziffert, wobei es sich hauptsächlich um Kreditverbindlichkeiten handelt. Die Aktiva (zu Liquidationswerten) werden mit EUR 7.465.000,00 bekanntgegeben, wobei es sich hauptsächlich um Liegenschaftsvermögen handelt.

Die Verbindlichkeiten betragen laut Antrag rund EUR 200.000,00.

Weitere Vorgangsweise

Den Gläubigern wird vorerst einer den gesetzlichen Mindesterfordernissen entsprechender Sanierungsplanvorschlag (20 % binnen 2 Jahren) unterbreitet. Dazu wird ausgeführt, dass der Unternehmensbetrieb voll umfänglich fortgeführt werden soll.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA

Alpenländischer Kreditorenverband

Mag. Wolfgang Schukle

Geschäftsstelle Graz
Tel: 05 04 100 – 8000