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Günther Gattinger – G-MENÜ
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass über das Vermögen des Herrn Günther Gattinger zu 9 S 52/26h ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Krems an der Donau eröffnet wurde.
Unternehmensdaten
Der Insolvenzschuldner betreibt unter der Bezeichnung „G-MENÜ“ ein Unternehmen der Gastronomie- und Cateringbranche. Der Betrieb besteht seit dem Jahr 1994 und betreut nach eigenen Angaben zahlreiche Kunden.
Der Unternehmensschwerpunkt liegt in der Zubereitung und Zustellung von Speisen. Neben klassischen Cateringaufträgen für Veranstaltungen werden auch Privatpersonen und Haushalte im Rahmen laufender Essenszustellungen versorgt.
Zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung beschäftigte der Insolvenzschuldner 7 Dienstnehmer.
Insolvenzursachen
Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt der Insolvenzschuldner auf mehrere negative wirtschaftlichen Entwicklungen zurück. Insbesondere hätten allgemeine Kostensteigerungen in den Bereichen Energie, Personal und Wareneinsatz die Ertragslage belastet.
Darüber hinaus sei im Jahr 2026 ein bedeutender Kunde verloren gegangen, wodurch ein wesentlicher Teil des Umsatzes wegfiel. Die daraufhin eingeleiteten Anpassungsmaßnahmen im Personalbereich hätten ihre Wirkung nur zeitverzögert entfalten können. Schließlich sei ein Liquiditätsengpass eingetreten, wodurch die laufenden Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllt werden konnten.
Vermögenslage
Gemäß den vorliegenden Unterlagen sind von diesem Verfahren derzeit 9 Gläubiger betroffen.
Die Gesamtforderungen können aufgrund der derzeit vorliegenden Unterlagen noch nicht abschließend beziffert werden, da entsprechende Angaben über die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten nicht vorliegen.
Der Insolvenzschuldner verfügt nach den Antragsangaben über Betriebsmittel und liquide Mittel, welche die Durchführung des Verfahrens ermöglichen sollen. Eigene Liegenschaften sind nicht vorhanden
Weitere Vorgangsweise
Eine Unternehmensfortführung wird angestrebt. Der Insolvenzschuldner beabsichtigt, das Unternehmen zu sanieren und seinen Gläubigern einen Sanierungsplan anzubieten. Vorgesehen ist eine Quote von 20 % für die Insolvenzgläubiger, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Sanierungsplanes.
Im Rahmen des gegenständlichen Verfahrens wird zu prüfen sein, ob die gebotene Quote für die Gläubiger günstiger ist als eine Liquidation und Verwertung des schuldnerischen Unternehmens.
Auch wird die Finanzierbarkeit eines solchen Sanierungsplanes zu prüfen sein.
Eine Anmeldung Ihrer Forderung ist zu empfehlen und stellen wir Ihnen gerne die kostengünstigen Dienste unseres Verbandes zur Verfügung.
Verfahrensdaten
Eröffnung: 15.10.2026
Anmeldefrist: 02.12. 2026
Insolvenzverwalter: Mag. Rainer Samek
Prüfungstagsatzung: 16.12.2026
Forderungsanmeldungen können bereits ab sofort über den AKV durchgeführt werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380

