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MaBau Beteiligungs GmbH

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass über das Vermögen der MaBau Beteiligungs GmbH (FN550833z) am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt wurde.

Unternehmensdaten

Bei der Antragstellerin handelt es sich um eine reine Management- und Beteiligungsholding einer Unternehmensgruppe mit rund 30 Tochtergesellschaften, welche im Immobiliensektor tätig sind. Hierzu zählt unter anderem auch die SIEBEN DÖRFER IMMOBILIEN GmbH (FN315291p), über deren Vermögen bereits am 11.03.2026 ebenfalls am HG Wien ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet wurde.

Die Antragstellerin selbst verfügt über keine Liegenschaften und beschäftigt derzeit 3 Dienstnehmer. Diese sind als Fachpersonal für die Steuerung der gesamten Gruppe (kaufmännische Steuerung, Liquiditätsplanung, Buchhaltung, Controlling, Bankenmanagement, Hausverwaltung für Bestandimmobilien) verantwortlich.

Vom gegenständlichen Verfahren sind gemäß eigener Angaben derzeit 34 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund EUR 5,49 Mio. betroffen.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz wird auf die massive Krise im Immobiliensektor zurückgeführt. Aufgrund dessen kam es bei den Tochtergesellschaften der Antragstellerin zu einem enormen Liquiditätsdruck, der auf dortiger Ebene nicht mehr ausgeglichen werden konnte. So konnten die Tochtergesellschaften die laufenden Management-Fees und Hausverwaltungskosten an die Antragstellerin nicht mehr bezahlen.

Von der Antragstellerin wurden bereits Reorganisationsmaßnahmen gesetzt, diese reichten gemäß eigener Angaben jedoch nicht aus, um die tiefgreifende Krise im Immobiliensektor und die Zahlungsabflüsse der Töchter dauerhaft kompensieren zu können, was in weiterer Folge zu einem finanziellen Engpass und der nunmehrigen Antragstellung führte.

Weitere Vorgangsweise

Das schuldnerische Unternehmen soll fortgeführt und über nachstehenden

SANIERUNGSPLANVORSCHLAG

entschuldet werden:

Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 30%, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Sanierungsplanes.

Die Realisierbarkeit des Sanierungsplans wird vom Alpenländischen Kreditorenverband nunmehr eingehend geprüft. Der Alpenländische Kreditorenverband wird auch der Frage nachgehen, ob, bzw. in welcher Form dieser Zahlungsvorschlag, der lediglich den gesetzlichen Mindesterfordernissen entspricht, verbessert werden kann.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA

Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380