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TIROMETALL GmbH

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt:

Insolvenzverfahren über das Vermögen der TIROMETALL GmbH in 6336 Langkampfen nunmehr beim Landesgericht Innsbruck eröffnet.

Sanierung ist beabsichtigt, dem AKV fehlt ein Fortführungskonzept

Nachdem bereits die Gesundheitskasse einen Insolvenzantrag gegen die TIROLMETALL GmbH eingebracht hat, hat diese selbst ihre Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eingestanden und ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

Der Sanierungsplan sieht das Mindestanbot einer 20%igen Quote binnen 2 Jahren vor, sodass ein konkretes Anbot erst auszuhandeln ist.

Unternehmensdaten

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2016 gegründet und das Stammkapital in der Höhe von EUR 100.000,00 wird vom geschäftsführenden Alleingesellschafter Helmut Werlberger, geb. 03.06.1977 gehalten.

Im Jahr 2024 übersiedelte das Unternehmen von 6341 Ebbs nach 6336 Langkampfen, Mitterweg 13 in ein von der TIROINVEST errichtetes und von dieser angemietetes Betriebsgebäude.

Das Unternehmen ist in der Metallverarbeitung tätig, und zwar in den Bereichen Maschinenbau, Energie und Wasserkraft, Recycling, Lebensmittel etc.

Im Unternehmen sind 37 Dienstnehmer beschäftigt.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Als Insolvenzursache verweist man auf Verzögerungen im Zuge der Übersiedlung. Zudem habe sich die Marktsituation negativ entwickelt, sodass man in die Insolvenz geraten sei.

Tatsächlich wird sich der AKV EUROPA die Insolvenzursachen genau anschauen. So belaufen sich die Verbindlichkeiten auf EUR 9 Mio., während sie in der letzten veröffentlichten Bilanz zum 31.03.2024 ca. EUR 5,26 Mio. betragen haben. Die Verbindlichkeiten sollen nunmehr EUR 9 Mio. betragen, wovon ca. EUR 5,1 Mio. auf Bankverbindlichkeiten entfallen. Das beträchtliche Investment wird zu hinterfragen sein, nachdem die Umsatzzahlen hinter den Gesamtverbindlichkeiten liegen. Insofern wird das Unternehmen eine glaubwürdige Sanierbarkeit darzustellen haben. Diesbezüglich fehlen jegliche Angaben im Insolvenzantrag.

Ein aussagekräftiger Vermögensstatus liegt ebenfalls nicht vor.

Der Insolvenzantrag ist kurzgefasst und diesem lassen sich keine Ansätze beabsichtigter Reorganisationsmaßnahmen entnehmen.

Weitere Vorgangsweise

Geplant ist eine Weiterführung, wobei vorrangig überhaupt erst ein Fortführungskonzept erst zu erörtern sein wird.

Der AKV wird sich kurzfristig in die Verhandlungen einschalten.

Verfahrensdaten

Eröffnung:                                27.08.2025
Anmeldefrist:                           20.10.2025
Insolvenzverwalter:                Mag. Bettina Presl, Rechtsanwältin in 6263 Fügen
Prüfungstagsatzung:              03.11.2025, 14.00 Uhr
Sanierungsplantagsatzung:  03.11.2025, 14.00 Uhr

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Tirol
Tel: 05 04 100 – 6000