woman_slider

AKV-Mitgliedschaft

Ihre Vorteile durch die Mitgliedschaft:

  • AKV-Schutzpaket
  • AKV-ONLINE Service rund um die Uhr
  • einfache Beauftragung
  • günstige Tarife

Weitere Infos

Karnische-Massiv-Möbel Gesellschaft m.b.H.

Insolvenzsache

Die Karnische-Massiv-Möbel Gesellschaft m.b.H. hat beim Landesgericht Klagenfurt einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht.
Die Gesamtpassiva gegenüber 24 Gläubigern werden mit rund EUR 1,1 Mio. angegeben.
Das Unternehmen beschäftigt derzeit 26 Dienstnehmer.

Eine Unternehmensfortführung und Sanierung werden angestrebt; den Gläubigern soll ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 % binnen 24 Monaten angeboten werden.
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass über das Vermögen der Karnische-Massiv-Möbel Gesellschaft m.b.H. ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde.

Unternehmensdaten

Die Antragstellerin wurde im Jahr 1981 gegründet und hat ihren Sitz in Kirchbach im Gailtal. Unternehmensgegenstand ist das Tischlereigewerbe sowie die handwerksmäßige, maschinelle und industrielle Erzeugung und Restaurierung von Möbeln. Darüber hinaus ist das Unternehmen auf die Planung und Herstellung von Inneneinrichtungen und Innenausbauten spezialisiert. Der Betrieb ist insbesondere auf die Erzeugung von Massivmöbeln aus Holz ausgerichtet.

Der Produktionsbetrieb wird am Standort Kirchbach 83, 9632 Kirchbach im Gailtal, geführt. Die hierfür genutzten Betriebshallen stehen im Eigentum der Antragstellerin.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin auf die anhaltende wirtschaftliche Schwäche des deutschen Marktes zurück. Nach den Angaben im Antrag werden mehr als die Hälfte der Umsätze in Deutschland erzielt. Bereits seit längerer Zeit rückläufige Umsätze seien in den letzten Monaten massiv eingebrochen. Zusätzlich hätten Abfertigungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern die Liquidität des Unternehmens weiter belastet. Trotz intensiver Bemühungen sei es weder gelungen, zusätzliche Finanzierungsmittel von den Banken zu erhalten, noch durch Investoren oder den Verkauf von Anlagevermögen ausreichend Liquidität zu schaffen.

Gemäß den vorliegenden Unterlagen werden die Gesamtpassiva mit rund EUR 1,1 Mio. beziffert.

Hinsichtlich der Aktiva verweist man auf erhebliches Anlagevermögen, insbesondere auf die im Eigentum stehenden Betriebsliegenschaften samt Produktionshallen. Nach den Angaben im Antrag liegen Vermögenswerte von rund EUR 1,54 Mio. vor, weshalb nach Darstellung der Antragstellerin keine rechnerische Überschuldung gegeben sei. Allerdings stehe die Zahlungsunfähigkeit unmittelbar bevor.

Die Antragstellerin beschäftigt aktuell 26 Dienstnehmer.

Weitere Vorgangsweise

Eine Unternehmensfortführung wird angestrebt. Die Antragstellerin beabsichtigt, das Unternehmen
zu sanieren und ihren Gläubigern einen Sanierungsplan anzubieten. Vorgesehen ist die Zahlung einer
Quote von 20 % innerhalb von 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplans. Die Finanzierung soll
aus der Fortführung des Unternehmens sowie aus der Verwertung von Anlagevermögen erfolgen.

Forderungsanmeldungen können bereits ab sofort über den AKV durchgeführt werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Klagenfurt
Tel: 05 04 100 – 9000