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Magazin 07 Möbel und Einrichtungen VertriebsgmbH „Interio“
Information zur Prüfungstagsatzung im Insolvenzverfahren Magazin 07 Möbel und Einrichtungen VertriebsgmbH
Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass am 21.05.2026 am Landesgericht Wiener Neustadt die Prüfungstagsatzung im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Magazin 07 Möbel und Einrichtungen VertriebsgmbH stattgefunden hat.
Bislang wurden gemäß vorliegendem Anmeldeverzeichnis von 158 Gläubigern Gesamtforderungen in Höhe von EUR 6,17 Mio. zur Anmeldung gebracht. Hiervon wurden von der Insolvenzverwalterin bislang Forderungen in Höhe von EUR 3,43 Mio. anerkannt. Die restlichen Forderungen in Höhe von EUR 2,74 Mio. wurden einstweilen bestritten und befinden sich diese weiterhin in Abklärung und Überprüfung.
Die Klagsfrist wurde vom Insolvenzgericht mit 6 Wochen bestimmt.
Der Geschäftsbetrieb der Schuldnerin wird unter der Aufsicht der Insolvenzverwalterin fortgeführt. Die Fortführung des Unternehmens ist derzeit kostendeckend, findet jedoch unter herausfordernden Rahmenbedingungen statt. Zwar liegen die bislang erzielten Umsätze unter den Erwartungen, aufgrund bereits gesetzter Maßnahmen zur Kostensenkung ist jedoch eine kostendeckende Weiterführung aktuell möglich.
Im Zuge der Restrukturierung werden mehrere Standorte angepasst beziehungsweise geschlossen. Die Filialen in Wien (Mariahilfer Straße) und Linz werden einvernehmlich mit Anfang Juli 2026 aufgelassen, während für die Filiale Graz ein Räumungsverfahren anhängig ist. Parallel dazu wird das Zentrallager in Traiskirchen strukturell angepasst, um die Fixkosten deutlich zu reduzieren.
Bei Insolvenzeröffnung beschäftigte die Schuldnerin 37 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Aufgrund der bevorstehenden Schließungen der Filialen in Wien und Linz müssen voraussichtlich 10 Dienstverhältnisse beendet werden.
Neben der operativen Sanierung werden auch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage geprüft. Dazu zählen insbesondere die Geltendmachung von Anfechtungsansprüchen sowie die Analyse von Forderungen und Zahlungsströmen innerhalb der Unternehmensgruppe.
Die Schuldnerin bietet ihren Gläubigern derzeit den Abschluss eines Sanierungsplans mit einer Quote von 20 %, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an.
Eine abschließende Beurteilung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit des Sanierungsplans wird wesentlich von der Umsetzung der geplanten Restrukturierungsschritte sowie vom wirtschaftlichen Verlauf im fortgeführten Geschäftsbetrieb abhängen.
Ziel bleibt es, im Rahmen des Sanierungsverfahrens eine tragfähige Fortführungslösung zu erarbeiten und den Gläubigern eine bestmögliche Quote zu sichern.
Die Abstimmung über den von der Schuldnerin angebotenen Sanierungsplan findet am 11.06.2026 ab 10:00 Uhr am Landesgericht Wiener Neustadt statt.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380

