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Mana Health Technologies GmbH
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt:
Über das Vermögen der Mana Health Technologies GmbH wurde ein Konkursverfahren beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz eröffnet.
Von der Insolvenz sind 33 Gläubiger betroffen.
Die Gesamtverbindlichkeiten werden mit rund EUR 1,224 Mio. angegeben.
Derzeit wird ein Dienstnehmer beschäftigt.
Eine Unternehmensfortführung wird nicht angestrebt; das Unternehmen soll liquidiert werden.
Unternehmensdaten
Die Mana Health Technologies GmbH wurde im Jahr 2019 gegründet und hat ihren Sitz in 8020 Graz, Brückenkopfgasse 1. Unternehmensgegenstand sind die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb technischer Produkte zur Gesundheitsförderung, von Bedarfsgegenständen zur Körperpflege sowie kosmetischer Produkte. Bekannt ist insbesondere das entwickelte und patentierte orale photodynamische Pflegesystem „manadental“, welches zur Plaquereduktion im Mundraum sowie zur Unterstützung der Schleimhautfunktion eingesetzt wird. Die Antragstellerin verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 20.000 Nutzerinnen und Nutzer ihres Produktsystems überwiegend im deutschsprachigen Raum.
Insolvenzursachen / Vermögenslage
Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin auf das Scheitern der Finanzierungsgespräche mit potenziellen Investoren sowie auf die nicht ausreichend verlaufene wirtschaftliche Entwicklung einer bestehenden Vertriebskooperation zurück. Nach den Angaben der Antragstellerin konnten notwendige Kapitalmaßnahmen zur Finanzierung des weiteren Vertriebsaufbaus nicht umgesetzt werden, wodurch letztlich Zahlungsunfähigkeit eingetreten sei.
Gemäß den vorliegenden Unterlagen sind von diesem Verfahren derzeit 33 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund EUR 1,224 Mio. betroffen.
Die Vermögenswerte bestehen insbesondere aus gewerblichen Schutzrechten, Patenten, Software- und Lizenzrechten sowie aus Sachanlagen und Vorräten. Den vorliegenden Unterlagen zufolge wird das Vermögen mit rund EUR 1,124 Mio. bewertet.
Derzeit beschäftigt die Antragstellerin einen Dienstnehmer.
Weitere Vorgangsweise
Eine Unternehmensfortführung wird nicht angestrebt. Das Unternehmen soll liquidiert werden. Die Antragstellerin hat bereits im Insolvenzantrag ihre Zustimmung zu einer allfälligen Betriebsschließung erklärt.
Verfahrensdaten
Eröffnung: 09.10.2026
Anmeldefrist: 01.12.2026
Berichts- und Prüfungstagsatzung: 15.12.2026, 11.45 Uhr
Masseverwalter: KWP Insolvenzabwicklungs GmbH, Kaiserfeldgasse 7, 8010 Graz, v.d. Frau Mag. Laura Wuntschek-Hörtler
Forderungsanmeldungen können bereits ab sofort über den AKV durchgeführt werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Graz
Tel: 05 04 100-8000

