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PCM Gastro GmbH
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass über das Vermögen der PCM Gastro GmbH, FN 660764p mit dem Sitz in Gaaden und Werbestandort in Wien, beim Handelsgericht Wien zu 4 S 31/26z ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung aufgrund eines Eigenantrages der Schuldnerin eröffnet wurde.
Die beabsichtigte Finanzierung des angebotenen 20%-igen Sanierungsplanes durch die Verpächterin ist jedoch nicht gelungen. Da die Antragstellerin die notwendigen finanziellen Mittel zur Finanzierung des Sanierungsplanes sowie zur Fortführung des schuldnerischen Unternehmens nicht erlangen kann, hat diese am 03.03.2026 den Antrag auf Abschluss eines Sanierungsplanes zurückgezogen.
Unternehmensdaten
Die Antragstellerin betreibt am Standort in Wien Liesing, den Restaurant- und Hotelbetrieb „Park Cafe Maurer“. Am Standort des schuldnerischen Betriebes wurden in der Vergangenheit die Gastronomiebetriebe „Gösserbräu“, „Gösser Schlössl“ und „Vive Vienna“ betrieben. Das Gebäude steht teilweise unter Denkmalschutz und ist Teil der weitläufigen Parkanlage „Ölzeltpark“
Zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung beschäftigte die Schuldnerin neben der Geschäftsführerin 16 Dienstnehmer.
Insolvenzursachen
Am Standort des schuldnerischen Betriebes wurden in der Vergangenheit die Gastronomiebetriebe „Gösserbräu“, „Gösser Schlössl“ und „Vive Vienna“ betrieben. Das Gebäude steht teilweise unter Denkmalschutz und ist Teil der weitläufigen Parkanlage „Ölzeltpark“. Die Antragstellerin beabsichtigte, neben dem laufenden Restaurantbetrieb auch Örtlichkeiten für Veranstaltungen (Hochzeiten, etc.) und einen Hotelbetrieb mit neun Zimmern anzubieten. Die Umsätze entwickelten sich jedoch nicht wie erwartet.
Das Park Café Mauer wurde im Oktober 2025 neu eröffnet. Es wurden Investitionen in betriebsnotwendige Infrastruktur und Veranstaltungsräumlichkeiten getätigt. Aufgrund der Insolvenz des vorherigen Betreibers des Gastronomiebetriebs und des damit verbundenen Schadens für den Standort entwickelten sich die Umsätze nicht wie erwartet und die Anlaufkosten und getätigte Investitionen konnten daher nicht wie erwartet abgedeckt werden. Auch wurden die Energiekosten sowie Pachtentgelt gestiegen.
Schlussendlich kam im Jänner 2026 sowohl im Restaurant wie auch im Hotel zu einem Umsatzeinbruch, sodass die Antragstellerin nicht mehr in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Vermögenslage
Gemäß den Angaben der Schuldnerin sollen sich deren Verbindlichkeiten auf rund EUR 245.000,00 belaufen. Davon sollen rund EUR 93.400,00 auf nicht mehr bezahlte Löhne und Gehälter samt Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen entfallen.
Das Kassaguthaben in der Höhe von EUR 16.000,00 liegt bereits am Insolvenzanderkonto.
Die zuständige Insolvenzverwaltung prüft derzeit, ob allenfalls verwertbares Vermögen vorhanden ist, sowie die möglichen Anfechtungsansprüche.
Weitere Vorgangsweis
Die Geschäftsführerin der Schuldnerin hat der Schließung des Unternehmens ausdrücklich zugestimmt. Nach öffentlicher Bekanntmachung des Beschlusses, mit dem die Schließung des Unternehmens durch das Insolvenzgericht angeordnet wird, wird die Insolvenzverwalterin die aufrechten Dienstverhältnisse begünstigt auflösen. Die Beendigung der Dienstverhältnisse ist bereits mit dem Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen (Arbeiterkammer) koordiniert.
Verfahrensdaten
Eröffnung: 02.03.2026
Anmeldefrist: 13.04.2026
Insolvenzverwalter: Dr. Eva Ries
Prüfungstagsatzung: 27.04.2026
Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380

