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Petro Logistik GmbH
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass die Petro Logistik GmbH, FN294821k, ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und deshalb einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Form eines Konkursverfahrens beim zuständigen Landesgericht Linz eingebracht hat. Der AKV EUROPA erwartet, dass das Verfahren in Bälde eröffnet werden wird.
Die Antragstellerin mit Sitz in Haid bei Ansfelden (Kremstalstraße 30, 4053 Haid) ist seit 2007 als GmbH im Firmenbuch eingetragen. Das voll einbezahlte Stammkapital beträgt EUR 100.000,00. Gesellschafter sind die Julius Stiglechner GmbH (Stammeinlage EUR 80.000,00) sowie die Anton Mitter Holding GmbH (EUR 20.000,00).
Das Unternehmen war als Treibstoff-Logistikdienstleister tätig und führte Transporte für die insolvente Julius Stiglechner GmbH aus, die als alleinige Auftraggeberin fungierte.
Beschäftigt waren zuletzt 16 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer.
Insolvenzursachen
Die wirtschaftliche Entwicklung war bis Ende 2025 positiv. In den Jahren 2022 bis 2024 wurden Umsätze zwischen EUR 5.500.000,00 und EUR 6.300.000,00 sowie Jahresüberschüsse von bis zu EUR 490.000,00 erzielt.
Die Insolvenzursache liegt in der engen Abhängigkeit von der Julius Stiglechner GmbH. Nach deren Insolvenzeröffnung am 5. Dezember 2025 wurden keine weiteren Aufträge erteilt. Offene Forderungen gegenüber der Julius Stiglechner GmbH in Höhe von rund EUR 1.000.000,00 blieben uneinbringlich, wodurch die Antragstellerin in Liquiditätsprobleme geriet, sodass Löhne und Gehälter ab November 2025 nicht mehr vollständig bezahlt werden konnten.
Vermögenslage & Ausblick
Laut Auskünften im Eröffnungsantrag belaufen sich die vorhandenen Verbindlichkeiten auf etwa EUR 500.000,00 bei 31 Gläubigern.
Nachdem die Finanzierung für den Fortbetrieb der Julius Stiglechner GmbH während des laufenden Insolvenzverfahrens gesichert war, hätte die Antragstellerin lediglich Lieferaufträge gegen sofortige Bezahlung erhalten. Eine Bereitstellung von Liquidität zur Begleichung ihrer eigenen offenen Verbindlichkeiten wäre jedoch nicht erfolgt.
Da somit die Geschäftsgrundlage vollständig entfallen ist und keine Fortführungsperspektive besteht, ist eine Fortführung und Sanierung der Antragstellerin nicht möglich und die Unternehmens-schließung des Unternehmens unumgänglich. Die Zustimmung zur Schließung wurde bereits im Eröffnungsantrag erteilt.
Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Oberösterreich
Tel: 05 04 100 – 4000

