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Seniorenresidenz Ornbau GmbH
Insolvenzsache
Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen der Seniorenresidenz Ornbau GmbH in 9100 Völkermarkt, Klagenfurter Straße 55 ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde. Es handelt sich hier um ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.
Laut Antrag belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund EUR 3,5 Mio.
Von der Insolvenz sind rund 15 Gläubiger und keine Dienstnehmer betroffen.
Laut Antrag plant die Schuldnerin nun eine gerichtliche Sanierung und wurde bereits ein Sanierungsplanvorschlag mit einer Quote von 20 % dem Antrag beigelegt.
Die Schuldnerin wurde im Jahr 2018 gegründet und befindet sich an der Adresse Klagenfurter Straße 55 in 9100 Völkermarkt.
Als Geschäftsführer fungiert Herr DI Alexander Petritz. Gesellschafter sind die EWO-Bauträger GmbH (50 %) und die RM Immobilieninvest GmbH 50%).
Gegenstand des Unternehmens ist laut Firmenbuch die Errichtung und der Betrieb eines Seniorenheims. Der tatsächliche Unternehmensgegenstand erstreckt sich jedoch auch auf den Handel mit Fenster, Türen und Wintergärten.
Von der Insolvenz sind keine Dienstnehmer betroffen.
Insolvenzursachen
Die Ursachen der Insolvenz werden im Antrag wie folgt angeführt:
Bereits in den Jahren 2023 und 2024 konnten keine operativen Umsätze mehr erzielt werden. Grund dafür war unter anderem der generelle Auftragseinbruch im Baugewerbe im Jahr 2023 und die damit verbundenen massiven Rückgänge an Liegenschaftsverkäufen und Bauprojekten. Im Jahr 2024 verschärfte sich die Situation weiter erheblich.
Neben der generell schwierigen wirtschaftlichen Situation der Schuldnerin war einer der wesentlichen Auslöser für die wirtschaftliche Krise der vollständige Zahlungsausfall eines Projektes in Kroatien. Die Schuldnerin hatte auf Basis dieses Projektes mit erheblichen Mittelzuflüssen gerechnet, die zur Begleichung laufender Verbindlichkeiten und zur Finanzierung weiterer Projekte erforderlich waren. Der Ausfall dieser Zahlungen führte zu einer unmittelbaren und erheblichen Liquiditätslücke, die nicht durch andere Einnahmequellen kompensiert werden konnte. So konnte die Schuldnerin ihre laufenden Aufwendungen in der Folge nicht mehr aus operativen Tätigkeiten decken und war maßgeblich auf Finanzierungsvorgänge und konzerninterne Forderungen angewiesen.
Hinzu kamen massive zeitliche Verzögerungen bei der Umsetzung eines weiteren Projektes „Errichtung Pflegeheim“, aufgrund fehlender behördlicher Genehmigungen und den damit verbundenen Verzögerungen hinsichtlich der baulichen Umsetzung des Projekts. Diese Verzögerungen führten dazu, dass geplante Einnahmen aus der Errichtung und dem Betrieb des Pflegeheims nicht zum kalkulierten Zeitpunkt zur Verfügung standen.
Zusätzlich wurde die finanzielle Notlage der Schuldnerin dadurch verschärft, dass über das Vermögen der Gesellschafterin, EWO – Bauträger GmbH, am Landesgericht Klagenfurt mit 30.05.2025 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.
Vermögenslage
PASSIVA // EUR 3,5 Mio.
Von der Insolvenz sind rund 15 Gläubiger und keine Dienstnehmer betroffen.
Die Aktiva werden im Antrag mit Forderungen in Höhe von EUR 150.000,00 sowie mit Liegenschaftsvermögen im Schätzwert von EUR 2,8 Mio. angeführt.
Laut Antrag plant die Schuldnerin nun eine gerichtliche Sanierung und wurde bereits ein Sanierungsplanvorschlag mit einer Quote von 20 % dem Antrag beigelegt.
Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.
Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.
Rückfragenhinweis
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Klagenfurt
Tel: 05 04 100 – 9000

