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SPARTACUS Arbeitskräfteüberlassungsges.m.b.H.

Insolvenzsache

Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gibt bekannt, dass die Firma SPARTACUS Arbeitskräfteüberlassungsges.m.b.H. FN 162796g mit Sitz in Korneuburg, beim Landesgericht Korneuburg die Eröffnung eines Konkursverfahrens beantragt hat.

Unternehmensdaten

Die Antragstellerin beschäftigt sich mit der Zuverfügungstellung von Arbeitskräften zur Arbeitsleistung an Dritte und beschäftigt zum Zeitpunkt der Antragstellung 44 Dienstnehmer. Davon sind 2 vollzeitbeschäftigte und 2 teilzeitbeschäftigte Angestellte sowie 29 vollzeitbeschäftigte und 11 geringfügig beschäftigte Arbeiter.

Insolvenzursachen / Vermögenslage

Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin auf Forderungsausfälle infolge von Insolvenzen von Kunden sowie auf die gesunkene Auftragslage seit dem Jahr 2024 zurück. Aufgrund dieser Umstände sind erhebliche Rückstände, ins. bei Abgabenverbindlichkeiten gegenüber Finanzamt Österreich entstanden (rd. 1 Mio).

Die Antragstellerin verfügt über kein Liegenschaftsvermögen. Am Geschäftskonto der Antragstellerin befindet sich ein Guthaben in der Höhe von EUR 196.987,14. Der Antragstellerin stehen offene Forderungen gegenüber Kunden in der Höhe von EUR rd. 50.000,00 zu, deren Einbringlichkeit und Werthaltigkeit durch die noch zu bestellende Insolvenzverwaltung zu überprüfen wird.

Die Verbindlichkeiten belaufen sind auf EUR 1.166.850,00 dies ohne etwaigen Dienstnehmerforderungen. Gemäß den vorliegenden Unterlagen sind vom gegenwärtigen Insolvenzverfahren derzeit 5 Gläubiger betroffen. Der Großgläubiger ist das Finanzamt Österreich.

Die aktuellen Vermögensverhältnisse werden im Zuge des Verfahrens durch die noch zu bestellende Insolvenzverwaltung überprüft.

Weitere Vorgangsweise

Bedingt durch die gesunkenen Umsätze sowie unter Berücksichtigung des Umstandes, dass langjährige Mitarbeiter, teilweise mit Abfertigungsansprüchen bestehen, ist eine längerfristige positive Fortführung des schuldnerischen Unternehmens voraussichtlich nicht mehr möglich und es ist beabsichtigt das Unternehmen im Rahmen des Insolvenzverfahrens zu verkaufen.

Bei der Antragstellerin sei aktuell eine Kostendeckung gegeben, sodass ein vorübergehender Fortbetrieb bis zum Verkauf des schuldnerischen Unternehmens möglich sein sollte.

Die weitere Vorgangsweise bleibt abzuwarten.

Forderungsanmeldungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.

Bei Veröffentlichung wird um Quellenangabe gebeten.

Rückfragenhinweis

AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband

Geschäftsstelle Wien, NÖ, Burgenland
Tel: 05 04 100 – 1380