SALZBURG, 27.05.2026/WS
23 S 19/26b
Insolvenz Manufaktur von Ankershofen GmbH & Co KG
FN632519a
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Manufaktur von Ankershofen GmbH & Co KG kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Landesgericht Salzburg wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Da Sie auf der Gläubigerliste aufscheinen, übermittelt Ihnen der AKV EUROPA als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband einen Informationsbericht.
Mit dem Auftrag zur Anmeldung Ihrer Forderung bei Gericht übernehmen unsere Juristen für Sie die gesamte Abwicklung des weiteren Insolvenzverfahrens, insbesondere:
// Wahrnehmung sämtlicher notwendiger Gerichtstermine
// Wahrnehmung außergerichtlicher Termine wie zB Gläubigerausschusssitzungen etc.
// Außergerichtliche Abklärung allfälliger Forderungsbestreitungen
// Laufende Berichterstattung über das Verfahren
// Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit der vorgeschlagenen Entschuldungsanträge
// Einziehung und Weiterleitung der auf Ihre Forderung entfallenden Quote
Um Sie auch bei kleinen Forderungen zu unterstützen, bieten wir Ihnen an, Ihre Forderung bis EUR 3.000,- in diesem Verfahren GRATIS anzumelden! In diesem Fall bezahlen Sie lediglich die Gerichtsgebühr von EUR 31,-.
Unsere Konditionen finden Sie auf www.akv.at und in der Beilage. Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife, die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten. Für Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter 05 04 1000.
Mit freundlichen Grüßen
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Salzburg
VERFAHRENSDATEN
| GESCHÄFTSZAHL // | 23 S 19/26b |
| GERICHT // | Landesgericht Salzburg |
| VERFAHRENSERÖFFNUNG // | 27.05.2026 |
| ANTRAG // | Eigenantrag |
| EIGENVERWALTUNG // | Nein |
| VERWALTER // | Mag. Christian Maurer, Rechtsanwalt Paris Lodron Straße 3a, 5020 SALZBURG |
ANMELDEFRIST // | 06.08.2026 |
| BERICHTSTAGSATZUNG // | 02.07.2026, 08:45 Uhr |
| GLÄUBIGERVERSAMMLUNG // | 02.07.2026, 08:45 Uhr |
| PRÜFUNGSTAGSATZUNG // | 20.08.2026, 10:00 Uhr |
| SANIERUNGSPLANTAGSATZUNG // | 20.08.2026, 10:00 Uhr |
| NAME // | Manufaktur von Ankershofen GmbH & Co KG |
| SITZ // | Egglstraße 3, 5400 HALLEIN |
| RECHTSFORM // | GmbHuCoKG |
| FIRMENBUCHNUMMER // | FN632519a |
| BRANCHE // | Tischlereibetrieb |
| GRÜNDUNG // | 2024 |
| DIENSTNEHMER // | 18 |
| KOMMANDITIST // | Ankershofen Matthias |
| KOMMANDITIST // | FOMA Holding GmbH |
| UNBESCHRÄNKT HAFTENDER GESELLSCHAFTER // | Manufaktur von Ankershofen GmbH |
Aufgrund eines Eigenantrags wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Zum Masseverwalter wurde Mag. Christian Maurer, Rechtsanwalt in 5020 Salzburg, bestellt.
Die Antragstellerin ist ein im Jahr 2024 gegründetes Tischlereiunternehmen mit Sitz in Egglstraße 3, 5400 Hallein. Das Unternehmen ist im Wesentlichen für Privatpersonen im Bereich der Inneneinrichtung tätig.
Unbeschränkt haftende Gesellschafterin ist die Manufaktur von Ankershofen GmbH.
Von der Insolvenz sind 18 Dienstnehmer betroffen.
INSOLVENZURSACHEN
Die Schuldnerin führt aus, dass durch die Übernahme des Mitarbeiterstandes eines zuvor am selben Standort betriebenen Tischlereibetriebs die Fixkosten zu Beginn im Verhältnis zum damaligen Auftragsumfang zu hoch waren. Eine zunächst durchaus gute Auftragslage konnte diese Belastung nur teilweise ausgleichen.
Im Geschäftsjahr 2025 verschlechterten sich aufgrund der allgemeinen Wirtschaftsflaute die Auftragslage und die Liquidität deutlich, weil Auftraggeber bereits zugesagte und geplante Projekte, darunter auch einen Großauftrag, wiederholt verschoben haben. Zusätzlich wurde bei einem Großauftrag eine Fehlkalkulation festgestellt, was die Umsatzrückgänge weiter verstärkte.
VERMÖGEN
| PASSIVA // | EUR 1.406.411,00 |
Laut Gläubigerliste sind von der Insolvenz rund 75 Gläubiger betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten werden mit etwa EUR 1,41 Millionen angegeben. Davon entfallen auf Lieferantenverbindlichkeiten rund EUR 310.000,00.
Zum Aktivvermögen sollen fällige Kundenforderungen in Höhe von etwa EUR 175.000,00 bestehen. Eine Bewertung des Anlage und Umlaufvermögens zu Verkehrs beziehungsweise Zerschlagungswerten liegt derzeit noch nicht vor.
PROGNOSE
| FORTFÜHRUNG // | Ja |
Die Schuldnerin beabsichtigt, sich im Rahmen des Sanierungsverfahrens zu entschulden und den Betrieb fortzuführen. Aufgrund der aktuellen Auftragslage geht die Schuldnerin davon aus, dass die Fortführung zu keinem weiteren Ausfall für die Gläubiger führt, sondern Erlöse für die Insolvenzmasse erwirtschaftet werden können.
SANIERUNGSPLANVORSCHLAG
| GESAMTQUOTE // | 20 % binnen 24 Monaten |
Der derzeitige Vorschlag sieht die in der Insolvenzordnung vorgesehene Mindestquote vor. Ob und in welchem Umfang diese Quote im weiteren Verfahrensverlauf verbessert oder angepasst werden kann, bleibt abzuwarten.
Die Finanzierung der Quote soll durch die Fortführung des Unternehmens erwirtschaftet werden.
Eine Anmeldung Ihrer Forderung ist zu empfehlen. Wir stellen Ihnen gerne die kostengünstigen Dienste unseres Verbandes zur Verfügung.// WEITERES VORGEHEN
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KOSTEN
Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife (ohne Quoteneinbehalte in Form eines Erfolgshonorars), die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten.
Die Kosten für die Vertretung im Insolvenzverfahren entnehmen Sie bitte unseren Tarifen.
Sobald uns Ihr Auftrag vorliegt werden wir für Sie tätig.