Wien, 04.09.2026/KT

14 S 121/26y

Insolvenz Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann Gesellschaft m.b.H.

FN112348v



Sehr geehrte Damen und Herren,

die Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann Gesellschaft m.b.H. kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Landesgericht St. Pölten wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Da Sie auf der Gläubigerliste aufscheinen, übermittelt Ihnen der AKV EUROPA als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband einen Informationsbericht.


Mit dem Auftrag zur Anmeldung Ihrer Forderung bei Gericht übernehmen unsere Juristen für Sie die gesamte Abwicklung des weiteren Insolvenzverfahrens, insbesondere: 

// Wahrnehmung sämtlicher notwendiger Gerichtstermine
// Wahrnehmung außergerichtlicher Termine wie zB Gläubigerausschusssitzungen etc.
// Außergerichtliche Abklärung allfälliger Forderungsbestreitungen
// Laufende Berichterstattung über das Verfahren
// Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit der vorgeschlagenen Entschuldungsanträge
// Einziehung und Weiterleitung der auf Ihre Forderung entfallenden Quote 
 

Um Sie auch bei kleinen Forderungen zu unterstützen, bieten wir Ihnen an, Ihre Forderung  bis EUR  3.000,- in diesem Verfahren GRATIS anzumelden! In diesem Fall bezahlen Sie lediglich die Gerichtsgebühr von EUR 33,-.

Unsere Konditionen finden Sie auf www.akv.at und in der Beilage. Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife, die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten.   Für Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter 05 04 1000.


Mit freundlichen Grüßen
 
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Insolvenzabteilung Wien/NÖ/Bgld. 
 
// AKV INSOLVENZINFORMATION  

VERFAHRENSDATEN
GESCHÄFTSZAHL // 14 S 121/26y
GERICHT // Landesgericht St. Pölten
VERFAHRENSERÖFFNUNG // 04.09.2026
ANTRAG // Eigenantrag
EIGENVERWALTUNG // Nein
VERWALTER // Mag. Volker Leitner, Rechtsanwalt
Wiener Straße 3, 3100 St. Pölten
ANMELDEFRIST // 20.10.2026
BERICHTSTAGSATZUNG // 03.11.2026, 10:15 Uhr
PRÜFUNGSTAGSATZUNG // 03.11.2026, 10:15 Uhr
GLÄUBIGERVERSAMMLUNG // 03.11.2026, 10:15 Uhr
SCHLUSSRECHNUNGSTAGSATZUNG // 01.12.2026, 11:10 Uhr
NACHTRÄGLICHE PRÜFUNGSTAGSATZUNG // 01.12.2026, 11:10 Uhr
SANIERUNGSPLANTAGSATZUNG // 01.12.2026, 11:10 Uhr

 
UNTERNEHMENSDATEN
 
NAME // Rohrbacher Schlosswarenfabrik Wilh. Grundmann Gesellschaft m.b.H.
SITZ // Wilhelm-Grundmann-Straße 24, 3170 Hainfeld
RECHTSFORM // GmbH
FIRMENBUCHNUMMER // FN112348v
BRANCHE // Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör
GRÜNDUNG // Erstprotokollierung 08.06.1976
STAMMKAPITAL // EUR 36.336,42 zur Gänze eingezahlt. 
DIENSTNEHMER // 63
GESCHÄFTSFÜHRER & GESELLSCHAFTER // Friedrich Gruber, geb. 05.05.1965
vertritt seit 29.12.2009 selbständig

Die Antragstellerin hat ihren Sitz in Hainfeld und ist im Bereich der Erzeugung von Schlössern, Türbeschlägen sowie diversen Komponenten für Türen und Fenster tätig. Das Unternehmen verfügt über weitreichende Fertigungsmöglichkeiten, die von der Metallbearbeitung über Oberflächenveredelung bis hin zur Herstellung von Messing-, Zink- und Aluminiumteilen reichen. Darüber hinaus werden auch Spirituosen produziert und abgefüllt. 

 
 
INSOLVENZURSACHEN & VERMÖGEN

Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin auf stark gestiegene Lohnkosten in der Metallindustrie, deutlich erhöhte Energiepreise, hohe Fremdfinanzierungen für Investitionen, Liquiditätsengpässe sowie Schwierigkeiten beim Aufbau eines zusätzlichen Geschäftsfeldes im Bereich der Spirituosenproduktion zurück. Darüber hinaus werden erhebliche Mehrkosten aufgrund von Baumängeln bei einer neu errichteten Produktionshalle sowie der Verlust erfahrener Mitarbeiter durch Pensionierungen als wesentliche Belastungsfaktoren genannt.

Gemäß den vorliegenden Unterlagen belaufen sich die Gesamtverbindlichkeiten auf rund EUR 9,50 Mio. Die Antragstellerin weist in ihrem Vermögensstatus Aktiva von rund EUR 7,72 Mio. sowie eine rechnerische Überschuldung von rund EUR 1,78 Mio. aus.

Die Antragstellerin verfügt insbesondere über betriebsnotwendige Liegenschaften, Maschinen- und Anlagenvermögen sowie umfangreiche Lagerbestände und Forderungen. Die Liegenschaften sind jedoch zugunsten finanzierender Kreditinstitute belastet.

Der Alpenländische Kreditorenverband bietet ab sofort allen von dieser Insolvenz betroffenen Gläubigern gerne an, Sie bestmöglich zu vertreten, Ihre Forderung beim zuständigen Konkursgericht anzumelden sowie Ihnen über den Fortgang des Verfahrens zu berichten.


PROGNOSE & SANIERUNGSPLANVORSCHLAG

Eine Unternehmensfortführung wird angestrebt. Die Antragstellerin beabsichtigt, das Unternehmen fortzuführen und zu sanieren. Den Gläubigern soll ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20% angeboten werden, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes.

Die Realisierbarkeit des Sanierungsplans wird vom Alpenländischen Kreditorenverband nunmehr eingehend geprüft. Der Alpenländische Kreditorenverband wird auch der Frage nachgehen, ob, bzw. in welcher Form dieser Zahlungsvorschlag, der lediglich den gesetzlichen Mindesterfordernissen entspricht, verbessert werden kann.





 

 
 
 
// WEITERES VORGEHEN  

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KONTAKTINFO
Patrick Scherzer, LL.B.
Insolvenzabteilung Wien/NÖ/Bgld.
05 04 1000
forderungsanmeldung@akveuropa.at 

KOSTEN

Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife (ohne Quoteneinbehalte in Form eines Erfolgshonorars), die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten. 

Die Kosten für die Vertretung im Insolvenzverfahren entnehmen Sie bitte unseren Tarifen

Sobald uns Ihr Auftrag vorliegt werden wir für Sie tätig.  
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