LINZ, 22.10.2026/WS
20 S 100/26w
Insolvenz Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH
FN108246k
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Landesgericht Wels wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Da Sie auf der Gläubigerliste aufscheinen, übermittelt Ihnen der AKV EUROPA als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband einen Informationsbericht.
Mit dem Auftrag zur Anmeldung Ihrer Forderung bei Gericht übernehmen unsere Juristen für Sie die gesamte Abwicklung des weiteren Insolvenzverfahrens, insbesondere:
// Wahrnehmung sämtlicher notwendiger Gerichtstermine
// Wahrnehmung außergerichtlicher Termine wie zB Gläubigerausschusssitzungen etc.
// Außergerichtliche Abklärung allfälliger Forderungsbestreitungen
// Laufende Berichterstattung über das Verfahren
// Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit der vorgeschlagenen Entschuldungsanträge
// Einziehung und Weiterleitung der auf Ihre Forderung entfallenden Quote
Um Sie auch bei kleinen Forderungen zu unterstützen, bieten wir Ihnen an, Ihre Forderung bis EUR 3.000,- in diesem Verfahren GRATIS anzumelden! In diesem Fall bezahlen Sie lediglich die Gerichtsgebühr von EUR 33,-.
Unsere Konditionen finden Sie auf www.akv.at und in der Beilage. Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife, die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten. Für Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter 05 04 1000.
Mit freundlichen Grüßen
AKV EUROPA
Alpenländischer Kreditorenverband
Geschäftsstelle Oberösterreich
VERFAHRENSDATEN
| GESCHÄFTSZAHL // | 20 S 100/26w |
| GERICHT // | Landesgericht Wels |
| VERFAHRENSERÖFFNUNG // | 22.10.2026 |
| ANTRAG // | Eigenantrag |
| EIGENVERWALTUNG // | Nein |
| VERWALTER // | Mag. Andreas Meissner, Rechtsanwalt Feldgasse 1, 4840 VÖCKLABRUCK |
ANMELDEFRIST // | 03.12.2026 |
| PRÜFUNGSTAGSATZUNG // | 17.12.2026, 11:15 Uhr |
| SANIERUNGSPLANTAGSATZUNG // | 27.01.2027, 13:50 Uhr |
| NAME // | Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH |
| SITZ // | Am Moos 1, 5310 Mondsee |
| RECHTSFORM // | GmbH |
| FIRMENBUCHNUMMER // | FN108246k |
| BRANCHE // | Herstellung von Metallerzeugnissen |
| GRÜNDUNG // | 1989 |
| STAMMKAPITAL // | EUR 37.000,00 (z.G. geleistet) |
| DIENSTNEHMER // | 33 |
| GESCHÄFTSFÜHRER // | Berger Karl Werner |
| PROKURIST // | Steinbichler Martin |
| PROKURIST // | Berger Anita |
| GESELLSCHAFTER // | Berger Karl Werner |
Die Insolvenzschuldnerin wurde 1989 gegründet und betreibt am Standort in Mondsee einen traditionsreichen Metallverarbeitungsbetrieb. Ihre wesentliche Geschäftstätigkeit umfasst die zerspanende Fertigung von Werkstücken für Maschinenbauunternehmen und andere Kunden. Dabei kommen insbesondere CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren zum Einsatz. Das Unternehmen erbringt sowohl Fertigungsdienstleistungen mit beigestelltem Material als auch die vollständige Herstellung von Werkstücken.
Neben dem Geschäftsführer beschäftigt das Unternehmen derzeit 33 Dienstnehmer, darunter einen Lehrling.
INSOLVENZURSACHEN
Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Insolvenzschuldnerin auf eine bereits seit Jahren bestehende Stagnation, die nur eingeschränkt gelungene Anpassung an veränderte Marktbedingungen sowie die Folgen der Coronakrise und der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre zurück.
Nach den Angaben im Insolvenzantrag konnten erforderliche Preisanpassungen gegenüber den Kunden nicht in ausreichendem Umfang durchgesetzt werden. Wesentliche Kunden hätten zudem angekündigt, eigene Produktionskapazitäten im In- und Ausland aufzubauen und bestehende Aufträge auslaufen zu lassen.
Zusätzlich seien die Einsatzzeiten und die Produktivität des teilweise altersbedingt beeinträchtigten Maschinenparks rückläufig. Für eine nachhaltige Verbesserung wären umfangreiche Investitionen erforderlich.
Obwohl die Insolvenzschuldnerin im Juli 2026 ihre Betriebsliegenschaft veräußerte und der Gesellschafter weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stellte, konnte die Zahlungsunfähigkeit letztlich nicht abgewendet werden.
VERMÖGEN
| PASSIVA // | EUR 2.253.000,00 |
Der im Insolvenzantrag dargestellte Vermögensstatus zum 30. September 2026 weist Aktiva von rund EUR 1,505 Mio. und Passiva von rund EUR 2,253 Mio. aus. Daraus ergibt sich nach den Angaben der Insolvenzschuldnerin eine rechnerische Überschuldung von rund EUR 748.000,00. Für den Fall einer vollständigen Betriebsschließung werden unter Einbeziehung zusätzlicher Beendigungsansprüche der Dienstnehmer Passiva von rund EUR 3,153 Mio. dargestellt.
PROGNOSE
| FORTFÜHRUNG // | Ja |
Die Insolvenzschuldnerin strebt den zumindest teilweisen Erhalt des Traditionsunternehmens und eine Fortführung in redimensionierter Form an.
SANIERUNGSPLANVORSCHLAG
| GESAMTQUOTE // | 30 % binnen zwei Jahren |
Die Insolvenzschuldnerin hat einen Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent angeboten. Diese soll innerhalb von zwei Jahren ab rechtskräftiger Annahme des Sanierungsplans bezahlt werden. Die Finanzierung soll durch die Fortführung des Unternehmens sowie durch Umstrukturierungs- und abgestimmte Verwertungsmaßnahmen erfolgen.
Der Alpenländische Kreditorenverband bietet ab sofort allen von dieser Insolvenz betroffenen Gläubigern gerne an, Sie bestmöglich zu vertreten, ihre Forderung beim zuständigen Konkursgericht anzumelden, sowie Ihnen über den Fortgang des Verfahrens zu berichten.
// WEITERES VORGEHEN
Übergeben Sie uns Ihre Forderung zur Anmeldung bei Gericht! Verwenden Sie unser praktisches ONLINE Tool:
KONTAKTINFO
KOSTEN
Für die Vertretung im gesamten Verfahren verrechnen wir lediglich die überschaubaren und kalkulierbaren Einheitstarife (ohne Quoteneinbehalte in Form eines Erfolgshonorars), die sich nach der Höhe Ihrer Forderung richten.
Die Kosten für die Vertretung im Insolvenzverfahren entnehmen Sie bitte unseren Tarifen.
Sobald uns Ihr Auftrag vorliegt werden wir für Sie tätig.